Der Straßenverkehr in Deutschland ist in den vergangenen 30 Jahren deutlich sicherer geworden. Doch mit Beginn der dunklen Jahreszeit, rund um die Zeitumstellung, steigt das Risiko für Fußgänger im Straßenverkehr: Im November verunglücken durchschnittlich 22 Prozent mehr von ihnen als im Oktober. Vier von zehn im Jahr 2025 getöteten Fußgängern kamen bei Dämmerung oder Dunkelheit ums Leben. Eine Auswertung der S-Direkt Autoversicherung zeigt, wann besondere Aufmerksamkeit gefragt ist.
Wenn am 25. Oktober 2026 die Uhren zurückgestellt werden, wird es abends schlagartig eine Stunde früher dunkel. Alltägliche Wege am späten Nachmittag und frühen Abend finden damit von einem Tag auf den anderen unter schlechteren Sichtbedingungen statt. Die Zeitumstellung wird so zum einprägsamen Warnsignal im Kalender. Sie markiert einen Wendepunkt: In den folgenden Monaten prägen Dunkelheit, schlechte Sicht und schwierige Straßenverhältnisse zunehmend den Verkehr.
Wie deutlich sich das Unfallgeschehen zum Start der dunklen Jahreszeit verändert, zeigt eine Auswertung des Verkehrsunfallkalenders des Statistischen Bundesamtes. In jedem der Jahre 2023, 2024 und 2025 stieg die Zahl der verunglückten Fußgänger von Oktober auf November um mehr als 20 Prozent. Im Durchschnitt nahm sie von 2.393 Verunglückten im Oktober auf 2.917 im November zu.



