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Zu wenige Radfahrer radeln mit Helm

08.11.2012, Medien-Dienst / Verband öffentlicher Versicherer

Von einer Pflicht für Fahrradhelme wollen viele nichts wissen

Die Befürworter einer generellen Fahrradhelmpflicht werden immer weniger. Nur noch 46 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren sprechen sich dafür aus. Das sind sieben Prozent weniger als noch vor zwei Jahren. Das ergab eine Studie der YouGov im Auftrag der [Öffentlicher Versicherer]. Immerhin noch 37 Prozent finden, dass Kinder bis 14 Jahre einen Helm beim Radeln tragen sollten. Die Gruppe der Ablehner liegt bei 17 Prozent.

„Doch auch wenn 46 Prozent der Befragten für den Helm sind, heißt das noch lange nicht, dass auch so viele Radfahrer tatsächlich einen tragen“, kommentiert der Verkehrsexperte Thomas Rücker von der Sparkassen DirektVersicherung das Ergebnis der Studie. Auf deutschen Straßen sieht es ganz anders aus: Nach einer Untersuchung der Bundesanstalt für Straßenwesen trugen im Jahr 2011 gerade einmal 10 Prozent der Radfahrer einen Schutzhelm. Besser sieht es bei Kindern zwischen sechs und zehn Jahren aus: Hier radeln immerhin 56 Prozent mit Helm. „Das sind zwar mehr als im Vorjahr, in dem nur knapp vier von zehn Kindern mit Helm unterwegs waren“, sagt Rücker. „Aber erst, wenn jedes Kind einen Helm beim Radfahren trägt, können wir zufrieden sein“, so sein Fazit. Interessant ist: Vor allem Fußgänger (50 Prozent) und Autofahrer (47 Prozent) befürworten eine generelle Helmpflicht für alle Radfahrer. Fahrradfahrer selber empfinden sie dagegen seltener als notwendig, 23 Prozent lehnen sie ganz ab. Rücker: „Frauen sind nach wie vor sicherheitsbewusster als Männer: 51 Prozent sagen ja zum Helm, aber nur 41 Prozent der Männer schließen sich der Meinung an.“ Während vor allem ältere Personen die Helmpflicht für nötig halten, sind die jungen Erwachsenen eher dagegen. „Das mag zum einen an einem geringeren Sicherheitsbewusstsein der Jüngeren liegen, zum anderen, dass sie einen Helm oft auch als uncool empfinden“, vermutet Rücker. „Dabei gibt es heute wirklich modische Modelle“, fügt er hinzu. Letztlich seien alle Erwachsenen gefordert – ganz unabhängig von einer gesetzlichen Pflicht. „Denn es geht auch darum, Kinder dazu zu bewegen, einen Helm zu tragen.“ Und das gelinge am besten, wenn es Erwachsene vormachen.

Beim Fachhändler kaufen

Der Experte erklärt, worauf beim Kauf zu achten ist: „Wichtig ist, dass der Helm gut sitzt, denn wenn er passt, setzt man ihn auch lieber auf.“ Kinder sollten beim Kauf unbedingt dabei sein, um den Helm an ihre Kopfform anzupassen. Der Helm sollte nicht drücken, nicht zu locker sitzen, und er muss Stirn, Schläfen und Hinterkopf sicher abdecken. Der Kinnriemen sollte breit und bequem sein und die Ohren nicht berühren. Er muss straff unter dem Kinn sitzen, damit er bei einem Sturz nicht verrutschen kann. Wichtig ist auch eine ausreichende Luftzirkulation. Vor allem bei Kinderhelmen sollte der Insektenschutz nicht fehlen. Thomas Rücker: „Grelle Helmfarben und Reflektoren oder Blinklichter helfen außerdem, dass die Kleinen im Straßenverkehr auch gesehen werden. Der Experte empfiehlt den Kauf beim Fachhändler. Einen Hinweis auf die Qualität geben auch die Prüfzeichen GS und CE.

Auch im Winter geschützt radeln

Den inneren Schweinehund zu überwinden und den Helm aufzusetzen ist schon bei schönem Wetter nicht leicht, bei Wind und Kälte umso schwerer. Die dicke Pudelmütze passt nicht unter den Helm. Rückers Tipp: „Es gibt speziell auf Fahrradhelme abgestimmte wärmende Unterziehmützen aus winddichtem und atmungsaktivem Material. Und für bestimmte Helmmodelle gibt es sogar die passenden Mützen dazu. Gegen Nässe helfen wasserabweisende Helmüberzüge.“

Rückers Fazit: „Das Tragen eines Fahrradhelms ist in Deutschland zwar freiwillig, und auch die Unfallversicherung macht keinen Unterschied. Aber Fakt ist und bleibt auch, dass ein Helm im Ernstfall Leben retten kann.“

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