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Unfallforschung der Versicherer (UDV): Reform des Punktesystems richtig – Verkehrssicherheit muss Hauptrolle spielen

09.02.2012, Pressedienst der Versicherungswirtschaft

Die jetzt bekannt gewordenen Überlegungen des Bundesverkehrsministeriums zur Reform des Verkehrszentralregisters sind nach Auffassung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) überfällig und gehen in die richtige Richtung. Siegfried Brockmann, Leiter der UDV: „Untersuchungen belegen, dass nicht die Anzahl der Punkte das entscheidende Kriterium für die Ermittlung von notorischen Verkehrssündern sind, sondern die Anzahl der Delikte. Insofern ist die Reduzierung von sieben auf zwei Schweregrade folgerichtig.“
Das heutige Punktesystem habe weder eine Präventionswirkung auf die Anzahl der Unfälle noch auf deren Schwere. Deshalb hat die Unfallforschung der Versicherer schon Ende 2011 eine grundlegende Reform des Sanktionssystems auf Grundlage des realen Unfallgeschehens gefordert. In einem interdisziplinären Projekt, das 2011 abgeschlossen worden war, hatten die Unfallforscher festgestellt, dass Unfallgeschehen und Sanktionierung von Regelmissachtungen vielfach nicht zueinander passen.
Über Details der Überlegungen, wie beispielsweise die Behandlung von Geschwindigkeitsverstößen, müsse nach Brockmanns Auffassung noch diskutiert werden. Die jetzigen Vorstellungen seien dafür eine gute Grundlage.

Weitere Informationen zu der Studie der Unfallforschung der Versicherer unter www.udv.de.

Ansprechpartner:
Klaus Brandenstein
Abteilung Unfallforschung
Tel.: 030 2020–5883
k.brandenstein(at)gdv(dot)de 

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