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Geschäftsjahr 2011: Sparkassen DirektVersicherung wächst dynamisch

Bruttobeiträge steigen um 31 % / 7.500 zusätzliche Kunden / Kostenquote gesunken / Großschadenereignisse "verhageln" Bilanzergebnis

Düsseldorf, 02.07.2012

Die Sparkassen DirektVersicherung (S-Direkt) berichtet zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 über einen deutlichen Anstieg der gebuchten Bruttobeitragseinnahmen. Während im Gesamtmarkt die Kfz-Versicherungsbeiträge mit einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr durchaus zufriedenstellten, wuchs die S-Direkt im gleichen Zeitraum um 31,3 Prozent auf 41,8 Millionen Euro Bruttobeitragseinnahmen. "Zusätzlich haben wir im Jahresendgeschäft im Saldo 7.500 weitere Kunden gewonnen. Und trotz der deutlich gestiegenen Akquisitionsleistung konnten wir die Kostenquote von 19,3 Prozent auf 15,8 Prozent senken", sagt Dr. Jürgen Cramer, Vorstandsmitglied der S-Direkt. Dennoch musste erstmals seit 2003 ein negatives Ergebnis von knapp 2 Millionen Euro ausgewiesen werden, bedingt durch Großschäden.

Insgesamt ist der Vorstand trotz der Großschadenereignisse zufrieden und sieht optimistisch in die Zukunft. Solche Extremsituationen hätten auch etwas Gutes: "Wenn unsere Kunden beispielsweise von extremen Unwetterschäden betroffen sind und wir durch schnelle Schadenabwicklung und -auszahlungen helfen können, dann können wir besonders unsere Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen", so S-Direkt-Vorstandsmitglied Andrea Mondry. Dennoch war im Jahr 2011 die Belastung durch Großschäden außergewöhnlich hoch und lag im höheren einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Auch wenn diese Großschäden zum ganz überwiegenden Teil rückversichert waren, bedeutet dies dennoch einen deutlichen Anstieg bei der brutto ausgewiesenen Schaden-Kosten-Quote, die sich von 103,4 Prozent auf 117,1 Prozent erhöhte. Rechnet man die Großschadenbelastung heraus, ergibt sich eine Combined Ratio von 100,4 Prozent, während der Gesamtmarkt eine kombinierte Schaden-Kosten-Quote von 108 Prozent ausweist.

"Die Kostenquote konnte dagegen von 19,3 Prozent auf 15,8 Prozent gesenkt werden", sagt Mondry - zum einen bedingt durch höhere Marketingeffizienz, zum anderen aber auch dadurch, dass weitere Kostendegressionseffekte erschlossen wurden. Unterm Strich verschlechterte sich das Jahresergebnis bei nahezu konstantem Kapitalanlageergebnis (2,1 Mio. Euro) von 1,1 Mio. Euro auf Minus 2,0 Mio. Euro. Damit musste erstmals seit 2003 ein negatives Ergebnis ausgewiesen werden.

Hohe Kundenzufriedenheit
Erfreulich ist nach wie vor die sehr hohe Kundenzufriedenheit von 1,92 auf einer vorgegebenen Notenskala von 1 (vollkommen zufrieden) bis 5 (unzufrieden). Jedes Jahr befragt die S-Direkt rund 5.000 Kunden. Die besten Werte erreicht das Unternehmen - wie in den vergangenen Jahren auch - in der telefonischen Erreichbarkeit (1,79), in der Freundlichkeit (1,65) und in der Beratungsqualität (1,94).

Nachdem der S-Direkt in den vergangenen Jahren mehrfach die Preiswürdigkeit ihrer Produkte, die Solidität der Bilanzdaten und die Servicequalität bestätigt wurden (Finanztest, map-report, TÜV Rheinland), hat sie zudem im Jahr 2011 in einer Untersuchung zur Kundenzufriedenheit beim Thema Schadenbearbeitung branchenweit am besten abgeschnitten.

Neben der S-Direkt konnte nur eine weitere Versicherung das "Sehr Gut"-Siegel der Kölner Assekurata Solutions GmbH erhalten. 89,5 Prozent der Kunden hatten der Schadenbearbeitung der S-Direkt die Note "sehr gut" oder "gut" gegeben. Das sei - so Assekurata - das beste Ergebnis eines Versicherers und signifikant besser als der Marktdurchschnitt.

Auch der Ausblick für das Jahr 2012 ist positiv: "Der Vorstand geht davon aus, dass im Jahr 2012 eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen erreicht werden kann, wenn die Großschadenbelastung moderat bleibt und negative Kapitalmarktentwicklungen ausbleiben", sagt Cramer. Insbesondere wird auch im Jahr 2012 wieder ein deutliches Wachstum erwartet. Der Vorstand rechnet aktuell mit einem Plus von mehr als 20 Prozent.

Der positive Ausblick wurde bereits im Jahresendgeschäft 2011/2012 bestätigt: Seit 2008 wurde mehr als eine Verdopplung der Neuverträge im Jahresendgeschäft erreicht. Gleichzeitig konnte die Kündigungsquote weiter gesenkt werden. Im Saldo erzielte die S-Direkt ein Plus von 7.500 Kfz-Versicherungsverträgen.

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