Die Frage des Tages

Dieses Mal geht es um hohe Temperaturen - und was diese mit Autos machen können. Wir haben eine heiße Geschichte aus dem Vereinigten Königreich für Sie. Und einen praktischen Hinweis, der das Autofahren an Hochsommertagen erleichtert. Außerdem: unser Spartipp! Wir zeigen Ihnen, wie Sie ganz leicht kleine Autodellen ausbeulen können - ohne dafür extra in die Werkstatt fahren zu müssen.

Wie bringt man Autos zum Schmelzen?

Neulich, in London. Der Architekt Rafael Viñoly Beceiro aus den USA entwirft ein Bürohochhaus für die Metropole. In bester Lage, nicht weit entfernt vom Ufer der Themse. Der Baukörper erhält eine auffällige, geschwungene Form. Die Einheimischen verpassen dem Neubau angesichts dieser Optik schnell ein paar Spitznamen: "Walkie-Talkie" oder auch "The Pint" (englisch für Bierglas). Die Sonne bringt es dann an den Tag: Die konkav geformten Glasfassaden bündeln das Licht wie ein Hohlspiegel - und alles, was in den Brennpunkt gerät, ist gefährlich hohen Temperaturen ausgesetzt. Sogar Autos werden zum Schmelzen gebracht... Inzwischen ist dieses Problem glücklicherweise gelöst: An den Außenflächen des Gebäudes sind jetzt Lamellen befestigt.

 

Autsch! Heißes Lenkrad!

Sommer, Sonne, Hand verbrannt. Es ist ohnehin schon schwer genug, in größeren deutschen Städten einen vernünftigen Parkplatz zu ergattern. Und an heißen Sommertagen bleibt manchmal nichts anderes übrig, als das eigene Fahrzeug notgedrungen für ein paar Stunden in der prallen Sonne abzustellen. In der Zwischenzeit wird der Innenraum natürlich kräftig aufgeheizt. Das Öffnen der Autotür kommt dann einem Kontrollblick in einen Backofen auf höchster Stufe gleich. Das Lenkrad ist so heiß, dass man es kaum anfassen mag. Unser Tipp, falls eine Tiefgarage außer Sicht und eine Pappabdeckung o. ä. nicht greifbar ist: Schlagen Sie beim Einparken die Räder ein und drehen Sie das Lenkrad dabei einmal zur Hälfte herum. Nun heizt sich bei starker Sonneneinstrahlung nur die Lenkradhälfte auf, die sich normalerweise unten befindet. Die obere Hälfte, die Sie überwiegend zum Lenken benutzen, bleibt angenehm cool, äh, kühl. Gute Weiterfahrt!

Kleine Dellen abmildern - oder eiskalt verschwinden lassen

Eine effektive und schnelle Schönheitskur für Ihr Auto: Nehmen Sie einen handelsüblichen Haartrockner, stellen Sie ihn so heiß ein wie möglich - und richten Sie den Luftstrom ein paar Minuten lang auf die eingedellte Stelle an Ihrem Fahrzeug. Dann nehmen Sie eine Spraydose mit Druckluft und besprühen die vorhin aufgeheizte Stelle in kreisenden Bewegungen mit der kalten Druckluft. Durch den großen Temperaturunterschied entsteht nun ganz von selbst Spannung in der behandelten Oberfläche. Wiederholen Sie den Vorgang ein paar Mal und kontrollieren Sie die Veränderung. Die Delle wird abgemildert; im Idealfall verschwindet sie vollständig.

Bisherige Beiträge

Warum klingt das Autofahren im Rückwärtsgang anders als das Vorwärtsfahren?

Der Geräuschunterschied wird verursacht von den Zahnrädern im Getriebe.

Halt! Zu weit gefahren. Aber es ist gefahrlos möglich und auch erlaubt, ein paar Meter zurückzusetzen. Also: Rückwartsgang eingelegt und Augen nach hinten; die Straße muss natürlich auch in umgekehrter Fahrtrichtung sorgfältig beobachtet werden. Wenn nun die Geschwindigkeit steigt, erklingt ein typisches, immer lauter werdendes "Singen". Dieses Geräuscherlebnis entsteht im Fahrzeuggetriebe. Während die Zahnräder der Vorwärtsgänge schräg verzahnt sind, haben die Zahnräder des Rückwärtsgangs eine gerade Verzahnung. Oftmals liegt das an den Herstellungskosten. Die gerade Verzahnung greift ein bisschen ungleichmäßiger ineinander und erzeugt so das „singende“ Geräusch.

Welches Fahrzeug ist gleichermaßen Bus und Lkw?

Welches Fahrzeug ist gleichermaßen Bus und Lkw?

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Sitz in Berlin hat einen Prototyp für das mögliche Transportfahrzeug der Zukunft entwickelt. Es besteht aus einem U-förmigen Basisfahrgestell mit Elektromotor und kann mit verschiedenen Kapselformen kombiniert werden.

Diese Ergänzungsmodule gibt es sowohl als Fahrgastkabine für den Personentransport als auch in Gestalt von Frachtcontainern verschiedener Größe.

Das sog. "U-Shift"-Fahrzeug ist für den öffentlichen Straßenverkehr und für unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten konzipiert. Noch wird es über eine Fernsteuerung von Menschenhand bewegt – in Zukunft jedoch soll es vollständig autonom unterwegs sein.

Auf den Bildern sehen Sie: (1) Das neuentwickelte Fahrzeug sieht smart aus - und fast wie aus einem Science-Fiction-Film. (2) Die Kopplung mit den einzelnen Kapseln geht einfach und schnell vonstatten; Fahrgestell und Fahrgastkabine bzw. Transportbox werden ineinander geschoben. (3) Fertig ist der Shuttlebus! In der hier gezeigten Glaskapsel für den Personentransport finden etwa zwölf Menschen Platz. (4) Ein Beispiel für den Gütertransport: Das U-Shift-Fahrzeug wechselt problemlos zwischen den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

Quelle / Bildrechte: DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

Wer hat denn nun eigentlich den VW Käfer erfunden?

Wer hat denn nun eigentlich den VW Käfer erfunden?



„Er läuft und läuft und läuft...“

Der VW Käfer ist wahrscheinlich eines der berühmtesten Autos der Welt – und auch ein Symbol für den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg.


Josef Ganz war visionärer Ingenieur und absoluter Autonarr in gleichem Maße. Er träumte von aerodynamischen und leichten Kleinwagen, die auch für die breite Masse erschwinglich sein sollten; die teuren, eckigen Blechbüchsen, die seinerzeit über Europas Straßen rollten, waren ihm ein Graus.

Anfang der 1930er Jahre wurde der von ihm konzipierte Prototyp „Maikäfer“ gebaut und – mit einem süddeutschen Fahrzeughersteller zum „Volkswagen“ weiterentwickelt – auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 1933 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Kurz darauf erteilte ihm das Nazi-Regime Berufsverbot. Ganz musste ins Ausland fliehen. 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen – dadurch verlor er sämtliche Patente.

Ein gewisser Ferdinand Porsche erhielt in jener Zeit den Auftrag für ein massentaugliches Fahrzeug. Die ersten Ansätze weisen frappierende Ähnlichkeit auf mit den Zeichnungen und technischen Konzepten aus der Hand von Josef Ganz…

Zu diesem Thema empfehlen wir eine Dokumentation. Sprecher: Joachim Król.

Haben auch Sie einen wissenswerten Beitrag für unsere Frage des Tages?

Super! Dann schreiben Sie uns einfach - und vielleicht erscheint dann schon bald an dieser Stelle Ihre kuriose Geschichte, Ihre interessante Information oder Ihr hilfreicher Alltagstipp.

Post an die Redaktion

Haftungssauschluss. Wie bei allen Lifehacks und Tutorials empfehlen wir natürlich auch: Gehen Sie bitte vorsichtig an Oberflächen und Materialien heran. Probieren Sie Behandlungen zur Pflege oder Reparatur ggf. erst an unauffälligen Stellen aus. Fragen Sie bei Unsicherheiten immer eine Fachkraft.