Die Frage des Tages

Warum klingt das Autofahren im Rückwärtsgang anders als das Vorwärtsfahren?

Der Geräuschunterschied wird verursacht von den Zahnrädern im Getriebe.

Halt! Zu weit gefahren. Aber es ist gefahrlos möglich und auch erlaubt, ein paar Meter zurückzusetzen. Also: Rückwartsgang eingelegt und Augen nach hinten; die Straße muss natürlich auch in umgekehrter Fahrtrichtung sorgfältig beobachtet werden. Wenn nun die Geschwindigkeit steigt, erklingt ein typisches, immer lauter werdendes "Singen". Dieses Geräuscherlebnis entsteht im Fahrzeuggetriebe. Während die Zahnräder der Vorwärtsgänge schräg verzahnt sind, haben die Zahnräder des Rückwärtsgangs eine gerade Verzahnung. Oftmals liegt das an den Herstellungskosten. Die gerade Verzahnung greift ein bisschen ungleichmäßiger ineinander und erzeugt so das „singende“ Geräusch.

Bisherige Beiträge

Welches Fahrzeug ist gleichermaßen Bus und Lkw?

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Sitz in Berlin hat einen Prototyp für das mögliche Transportfahrzeug der Zukunft entwickelt. Es besteht aus einem U-förmigen Basisfahrgestell mit Elektromotor und kann mit verschiedenen Kapselformen kombiniert werden.

Diese Ergänzungsmodule gibt es sowohl als Fahrgastkabine für den Personentransport als auch in Gestalt von Frachtcontainern verschiedener Größe.

Das sog. "U-Shift"-Fahrzeug ist für den öffentlichen Straßenverkehr und für unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten konzipiert. Noch wird es über eine Fernsteuerung von Menschenhand bewegt – in Zukunft jedoch soll es vollständig autonom unterwegs sein.

Auf den Bildern sehen Sie: (1) Das neuentwickelte Fahrzeug sieht smart aus - und fast wie aus einem Science-Fiction-Film. (2) Die Kopplung mit den einzelnen Kapseln geht einfach und schnell vonstatten; Fahrgestell und Fahrgastkabine bzw. Transportbox werden ineinander geschoben. (3) Fertig ist der Shuttlebus! In der hier gezeigten Glaskapsel für den Personentransport finden etwa zwölf Menschen Platz. (4) Ein Beispiel für den Gütertransport: Das U-Shift-Fahrzeug wechselt problemlos zwischen den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten.

Quelle / Bildrechte: DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

Wer hat denn nun eigentlich den VW Käfer erfunden?

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„Er läuft und läuft und läuft...“

Der VW Käfer ist wahrscheinlich eines der berühmtesten Autos der Welt – und auch ein Symbol für den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg.


Josef Ganz war visionärer Ingenieur und absoluter Autonarr in gleichem Maße. Er träumte von aerodynamischen und leichten Kleinwagen, die auch für die breite Masse erschwinglich sein sollten; die teuren, eckigen Blechbüchsen, die seinerzeit über Europas Straßen rollten, waren ihm ein Graus.

Anfang der 1930er Jahre wurde der von ihm konzipierte Prototyp „Maikäfer“ gebaut und – mit einem süddeutschen Fahrzeughersteller zum „Volkswagen“ weiterentwickelt – auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 1933 einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Kurz darauf erteilte ihm das Nazi-Regime Berufsverbot. Ganz musste ins Ausland fliehen. 1938 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen – dadurch verlor er sämtliche Patente.

Ein gewisser Ferdinand Porsche erhielt in jener Zeit den Auftrag für ein massentaugliches Fahrzeug. Die ersten Ansätze weisen frappierende Ähnlichkeit auf mit den Zeichnungen und technischen Konzepten aus der Hand von Josef Ganz…

Zu diesem Thema empfehlen wir eine Dokumentation. Sprecher: Joachim Król.

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